Gemeinde Hohberg

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Die Wappen der Gemeinde Hohberg

Wappen Hohberg

Das Wappen der Gesamtgemeinde Hohberg zeigt drei ineinander verschlungene gelbe Kreisbogen auf gr├╝nem Grund. Die Vorlage f├╝r das Wappenbild lieferte ein Sandsteinrelief, das 1886 am Zixenberg in Niederschopfheim gefunden wurde und wahrscheinlich vom Kapitell der S├Ąule einer kleinen Kirche oder Kapelle der Karolingerzeit stammt.

Bei einem Wettbewerb zur Findung eines neuen Wappens f├╝r die Gemeinde Hohberg im Jahre 1976 hatte die damals zw├Âlfj├Ąhrige Sch├╝lerin Sigrid L├Âffler das Reliefmotiv als Wappenbild vorgeschlagen. Begr├╝ndung: Die drei ineinander verschlungenen Kreisbogen, sollen die drei Ortsteile symbolisieren, die sich zur Einheitsgemeinde Hohberg zusammengeschlossen haben. Im Wappenbuch des Ortenaukreises hei├čt es dazu: "Die Gemeinde hat mit dieser Wahl ins Schwarze getroffen".

Wappen Diersburg

Das Wappen von Diersburg zeigt in Blau auf silbernem Felsgestein eine stehende goldene Gemse. Im 19. Jahrhundert erscheint im Siegel als Wappen der Gemeinde in einem Schild mit dar├╝ber schwebender Laubkrone eine Gemse, die auf dreibergartigem Felsgestein steht.

Das Siegelbild widersprach wegen der Krone den Vorschriften. So schuf 1901 das Generallandesarchiv in Anlehnung an das Lacksiegel einer Urkunde von 1792 folgendes Wappen: In blauem Schild auf silbernem "Felsgebirge" eine nach rechts gerichtete schwarze Gemse. 1960 hielt man es f├╝r geboten, den Versto├č gegen den heraldischen Grundsatz Farbe nicht auf Farbe - schwarz Gemse in Blau - zu beseitigen. 1967 wurden die Farben wie auch die Form von Berg und Gemse neu festgelegt. Das zur Beglaubigung einer Urkunde von 1317 verwendete Wachssiegel eines Tierspergers zeigt eindeutig einen Hirschkuhrumpf, den Hintergrund des sp├Ąteren Diersburger Wappens.

Wappen Hofweier

Das Wappen zeigt in Gr├╝n eine gest├╝rzte goldene Pflugschar ├╝ber einer steigenden silbernen Mondsichel mit Gesicht. Das altbekannteste Siegel weist auf in einem Schild einen steigenden Mond, dar├╝ber nebeneinander eine gest├╝rzte Pflugschar und ein Rebmesser.

Auf einem Lacksiegel aus dem ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts sehen wir die heutigen Symbole mit den Buchstaben GHw. Sp├Ąter sind Pflugschar und Mond in einen Schild gestellt, dar├╝ber eine Krone. Sie musste 1899 entfernt werden. Der Gemeinderat beschloss 1963, die bereits Jahre zuvor ├╝blich gewordenen Farben beizubehalten.

Wappen Niederschopfheim

Einen Schopf als Zeichen der Gemeinde finden wir schon im beginnenden 16. Jahrhundert im Siegel.

W├Ąhrend des 19. Jahrhunderts in Gebrauch genommene Stempel zeigen den Schopf in einem von einer Laubkrone ├╝berh├Âhten Schild. Wie um die Jahrhundertwende gang und g├Ąbe, bestand man auf den Wegfall der Krone. Das Wappen hat die Gemeinde seit 1901 gef├╝hrt.

Was man sich bei der Wahl des Bildes vor bald 500 Jahren gedacht hat, wissen wir nicht. So muss dahingestellt bleiben, ob m├Âglicherweise aus einem Wachturm ein Schopf (Schuppen) geworden ist. Jedenfalls handelt es sich um ein redendes Wappen, das den Ortsnamen versinnbildlicht.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Das Wort "Wappen" stellt die niederdeutsche Sprachform des Wortes "Waffen" dar. Es tauchte erstmals im 12. Jahrhundert in der speziellen Bedeutung von "Waffenzeichen" auf. Die ersten Wappen sind Zeichen mit Fernwirkung, die auf Schild, Helmen, R├╝stungen, farbigen Bannern und Pferdedecken angebracht wurden.

Als umfassende Kulturerscheinung verbreitete sich das Wappenwesen sehr schnell ├╝ber die Kreise des Adels hinaus, und schon im 15. Jahrhundert lassen sich sehr viele b├╝rgerliche Wappen nachweisen.